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Durch hohe Geschwindigkeit und erschwinglichen Preisen,
sind Wireless-Lan-Netzwerke immer beliebter geworden. Gerade in
Gebäuden, in den keine, oder veraltete Verkabelungen vorliegen,
ist Wireless-Lan eine gute und vergleichbar günstige Alternative.
Für Notebooks oder PDA´s, die im Unternehmen mobil sind,
bietet die Funkübertragung ebenfalls eine elegante Lösung
auf Unternehmensdaten, E-Mail oder das Internet zuzugreifen.
Wireless-Lan wird oft als unsicher bezeichnet, da
viele Netze frei zugänglich sind. Der Grund liegt in der Konfiguration
des jeweiligen Access-Points. Diese Geräte werden in der Grundkonfiguration
ohne Sicherheitseinstellungen ausgeliefert. Wird das Gerät
angeschlossen, kann man direkt mit einer Wireless-Lan-Karte auf
dieses Gerät zugreifen und es werden in der Regel keine weiteren
Schritte beachtet. So mussten leider auch wir schon feststellen,
dass man auf Daten von Arztpraxen ohne Probleme zugreifen kann.
Bei der Übertragung ist zu beachten, dass die
vom Hersteller mitgelieferte Antenne in der Regel keine große
Reichweite hat. Die Angaben von 300m im Freien und 50m im Gebäude
beziehten sich auf optimale Umgebungen die praktisch nie gegeben
sind. Garantiert werden oft nur wenige Meter oder es wird keine
Angabe dazu gemacht. Für Internetnutzung oder Ähnliches
reichen die dynamische Anpassung der Übertragung aus, da die
schlechteste Übertragung immer noch über eine Standard-DSL-Bandbreite
liegt. Wichtig ist, dass die Funkverbindung nicht abbricht. Sollte
die maximale Übertragungsrate gewährleistet sein, bieten
Markengeräte wie Lancom, D-Link oder Netgear optional andere
Antennen an. Diese können einfach am Access-Point und/oder an der
Netzwerkkarte ausgetauscht werden. Bei den Antennen gibt es eine
große Auswahl die für bestimmte Bedingungen wie z.B.
Außen, Innen, Reichweite oder Bereichswinkel optimiert wurden.
Zur Sicherheit gibt es 2 wichtige Punkte die konfiguriert
werden sollten:
1. WEP:
Mit dieser Option werden die Daten über eine 128 Bit Verschlüsselung
übertragen. Nachdem man auf dem Access-Point einen beliebigen
Key hinterlegt hat, kann man mit einem Client nur kommunizieren,
wenn dieser den gleichen Key hinterlegt hat.
2.SSID und/oder MAC-Filter:
Der Access-Point sendet seine Netzwerkkennung permanent. Wird dieses
deaktiviert, kann ein Client nur zugreifen, wenn er die SSID kennt.
Dadurch wird das Netzwerk unsichtbar.
Einige Access-Points bieten auch einen MAC-Filter. Mit dieser Option
kann die MAC-Adresse einer Wireless-Lan-Netzwerkkarte hinterlegt
werden. Dadurch antwortet der Access-Point nur auf die hinterlegten
MAC-Adressen, andere Wireless-Lan-Netzwerkkarten werden nicht angesprochen
und das Netzwerk erscheint ebenfalls als nicht vorhanden.

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